08.01.1 Intransitive Verben

08.01.1 Intransitive Verben

Die thailändische Bezeichnung für intransitive Verben (auch nicht zielende Verben) lautet อกรรมกริยา /,a-gam ‚gri-ja:/. Im Thai zeichnen sich intransitive Verben dadurch aus, dass sie kein Objekt – weder ein direktes noch ein indirektes – bei sich haben und dennoch in Verbindung mit dem Subjekt einen sinnvollen Satz ergeben. Dazu zählen Verben wie หัวเราะ /ˇhu:a ’rɔ/ (lachen), พัด /’Pat/ (wehen) und ร้องไห้ /’rɔ:ng ˆhai/ (weinen). Intransitive Verben nehmen in der Regel die Position hinter dem Subjekt ein.

(1)

ลมพัดแรง

(2)

เด็กร้องไห้

(3)

คุณหัวเราะทำไม

 

/lom

’Pat

rä:ng/

 

/,dek

’rɔ:ng ˆhai

 

/Kun

ˇhu:a ’rɔ

Tam-mai/

ลม

พัด

แรง

เด็ก

ร้องไห้

คุณ

หัวเราะ

ทำไม

Wind

wehen

stark

Kind

weinen

2

lachen

warum

SUBJ

V

 

SUBJ

V

SUBJ

V

 

Der Wind weht stark.

Das Kind weint.

Warum lachst du?

Es folgt eine Auswahl intransitiver Verben.

กระแอม

/,gra-ä:m/

sich räuspern

ขัน

/ˇKan/

krähen

เดิน

/dö:n/

laufen, zu Fuß gehen

ตาย

/ta:i/

eingehen, sterben

นอน

/nɔ:n/

liegen, schlafen

นั่ง

/ˆnang/

sitzen

ยิ้ม

/’jim/

lächeln

ยืน

/jü:n/

stehen

เห่า

/,hau/

bellen, kläffen

ไอ

/ai/

husten

Im Deutschen zählen zu den intransitiven Verben auch solche, die zwar kein direktes Objekt (Akkusativobjekt), jedoch ein indirektes Objekt (Dativobjekt) bei sich haben, also beispielsweise danken, glauben, helfen und vertrauen.